ECKDATEN

Auftraggeber:
Bad Wildunger Kraftwagenverkehrs- und Wasserversorgungsgesellschaft mbH

Flächengröße:
rund 600 ha landwirtschaftliche Nutzfläche

Zeitraum:
1990-2026

Etablierung und Umsetzung einer Wasserschutzgebietskooperation zur Minderung der Nitratbelastung im Wasserschutzgebiet Großer Brunnen/Blauer Bruch der BKW Bad Wildungen

Erstellung einer Kooperationsvereinbarung zum Grundwasserschutz zwischen Wasserversorgungsunternehmen und Landwirt*innen mit begleitender Beratung, Erfolgsmonitoring und Maßnahmenweiterentwicklung

Für das Wasserschutzgebiet wurde wegen der Überschreitung des Nitratgrenzwertes mit einem Landnutzungskonzept eine grundwasserschonende Landbewirtschaftung entwickelt. Die hierfür notwendigen Maßnahmen flossen 1991 in eine privatrechtliche Kooperationsvereinbarung zwischen dem kommunalen Wasserversorgungsunternehmen und den Flächenbewirtschaftern ein. Die Umsetzung der Kooperationsvereinbarung wird seitdem von Schnittstelle Boden beratend für landwirtschaftliche Betriebe und Wasserversorger betreut. Die Nitratgehalte im geförderten Rohwasser des Brunnens liegen jetzt mit leicht sinkendem Trend um 40 mg/l.

LEISTUNGEN

  • Erstellung eines Landnutzungskonzeptes
  • Entwicklung der Kooperationsvereinbarung
  • Beratung zur Etablierung und zur Umsetzung der Kooperationsvereinbarung
  • Erhebung, Aufbereitung und Kommunikation von bewirtschaftungsunterstützenden Daten (Boden-, Pflanze- und Wirtschaftsdüngeranalysen)
  • Schutzgebietsmonitoring, Begrünungsmonitoring
  • Erfolgskontrollen (Nitratgehalte im Brunnen, Bilanzsalden der Nutzflächen, Herbst-Nmin-Gehalte)
  • Rundschreiben, Feldbegehungen, Informationsveranstaltungen, Internetberatung

Weiterführende Links: