© Hessenwasser GmbH & Co KG

ECKDATEN

Auftraggeber:
Hessenwasser GmbH & Co KG

Flächengröße:
55 ha, 18,4 km Trassenlänge

Zeitraum:
2019-2022

Riedleitung Süd-Teil (R2S)

Fachbeitrag Schutzgut Boden zur Bewertung des Ist-Zustands und der bodenbezogenen Eingriffe im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens.

Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens war die redundante Neuverlegung einer Trinkwasserleitung zur Sicherstellung der öffentlichen Trinkwasserversorgung in einem bedeutenden Versorgungsgebiet in Südhessen. Die neue Riedleitung soll die verminderte Transportkapazität sowie das Ausfallrisiko der veralteten Hauptleitung abfangen. Die redundante Neuverlegung wird in vier Abschnitten gebaut. Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens war der 18,4 km lange Südabschnitt R2S.

Die Ingenieurbüro Schnittstelle Boden GmbH wurde mit der Erstellung des Fachbeitrags zum Schutzgut Boden beauftragt.

Ziele des Projekts waren Erfassung des Ist-Zustands der Böden im Plangebiet, Bewertung der Bodenfunktionen und des Eingriffs, Berechnung des bodenbezogenen Kompensationsbedarfs gemäß Arbeitshilfe des Landes Hessen sowie Ableitung und Planung von Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen.

Die Bearbeitung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den beauftragten Planungs- und Ingenieurbüros für technische Planung, Umweltverträglichkeitsprüfung und weitere Gutachten sowie mit dem Wasserversorger.

LEISTUNGEN

  • Geländearbeiten: bodenkundliche Kartierung
  • Funktionsbewertung: Einzelbewertung Bodenfunktionen und Gesamtbewertung auf Basis von Bodendaten des HLNUG sowie der durchgeführten Bodenkartierung
  • Maßnahmen: Planung und Bewertung Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen Schutzgut Boden
  • Eingriff/Ausgleich: Berechnung Kompensationsbedarf Schutzgut Boden gemäß Arbeitshilfe des Landes Hessen
  • Bodenkundliches Gutachten: Fachbeitrag Schutzgut Boden im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung zum Planfeststellungsverfahren

Kontakt: Ricarda Miller

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