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Wasserschutzberatung – ein Erfolgsmodell

Die hohen Reststickstoffgehalte und damit die großen Grundwasserbelastungen mit Nitrat gehören der Vergangenheit an. Diese Aussage gilt für Wasserschutzgebiete und Maßnahmenräume, in denen eine intensive grundwasserschutzorientierte landwirtschaftliche Beratung (Zusatzberatung) durch unabhängige Berater – in den meisten Fällen von Ingenieurbüros – angeboten wird.

Langjährige Auswertungen der Reststickstoffgehalte (0-90 cm Bodentiefe) aus den Jahren 2001 bis 2014 belegen eindrucksvoll die gemeinsame Leistung von Beratern, Landwirten, Wasserversorgungsunterneh-
men und Fachbehörden.

Im Durchschnitt der dargestellten Jahre wurden die Reststickstoffgehalte von rund 60 kg N/ha auf rund 35 kg N/ha gesenkt und damit die Gefahr der Auswaschung von Nitrat aus dem Boden ins Grundwasser deutlich verringert.

Die ausgewerteten Bodenproben zu Vegetationsende von 17.800 Ackerflächen in Hessen und angrenzen-
den Bundesländern lassen nur eine Aussage zu: Die Wasserschutzberatung ist ein Erfolgsmodell für den Grundwasserschutz.

Entwicklung Reststickstoffgehalte Ackerflächen 2001-2014